Mutter-Kind-Kuren: oft abgelehnt


Widerspruch lohnt sich
Mutter-Kind-Kuren: oft abgelehnt

Viele Mütter und Väter empfinden den ständigen Zeitdruck als belastend und beantragen eine Kur. Jede 9. Kur lehnten die Krankenkassen im vergangenen Jahr zuerst ab. Mit einem Widerspruch sind Eltern oft erfolgreich.

Widerspruch gegen abgelehnte Kur: zwei Drittel der Fälle erfolgreich

Nach wie vor erfreuen sich Kurmaßnahmen bei Eltern großer Beliebtheit. Im vergangenen Jahr nahmen 48.000 Mütter und 1.600 Väter mit oder ohne begleitende Kinder an einer Kur des Müttergenesungswerks (MGW) teil. Von den Krankenkassen wurden 2017 etwa 11 Prozent der Kuranträge abgelehnt. Laut dem aktuellen Bericht des MGW ist ein Widerspruch oft von Erfolg gekrönt: In zwei Dritteln aller abgelehnten Fälle entschieden die Krankenkassen laut MGW letztendlich zugunsten der Antragsteller.

Kurantrag wegen Erschöpfungs- und Angstzuständen

Eltern leiden dem Report nach vor allem unter Zeitdruck sowie beruflichen Belastungen und hatten Probleme, Kinder und Beruf miteinander zu vereinbaren. Jede 4. Frau gab außerdem an, zu wenig Anerkennung für ihre Arbeit zu erfahren. Über 80 Prozent der befragten Mütter waren erwerbstätig und teilweise zusätzlich mit der Pflege von Angehörigen betraut.

Bei fast allen Müttern und Vätern diagnostizierten die Ärzte psychische Beschwerden wie Erschöpfungs- und Angstzustände, Schlafstörungen, depressive Episoden oder akute Belastungsreaktionen. Bei jedem Zweiten spielten Rückenschmerzen und Bandscheibenschäden beim Aufenthalt in den Kurkliniken eine wichtige Rolle.

Quelle: Ärzteblatt

Weitere Informationen zu Mutter- beziehungsweise Vater-Kind-Kuren im Datenreport 2018 des Müttergenesungswerks.

News

Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK
Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK

Durchblutung verbessern

Bei der „Schaufensterkrankheit“ kann Bewegung die Gehfähigkeit deutlich verbessern. Auch wenn die Beine beim Laufen schmerzen, ist gezieltes Training wichtig. Doch es kommt darauf an, richtig zu trainieren – und Warnzeichen ernst zu nehmen.   mehr

Tabuthema Harninkontinenz
Tabuthema Harninkontinenz

Peinliche Momente müssen nicht sein

Viele Frauen im mittleren und höheren Alter leiden unter unkontrolliertem Urinverlust, doch kaum eine spricht mit ihrer Ärztin über das Thema. Möglichkeiten zu Vorbeugung und Behandlung der Inkontinenz zeigt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) auf.   mehr

Hilft Johanniskraut bei Depressionen?
Deprimierter Mann blickt auf eine Pillendose. Wenn Antidepressiva keine Option sind, können Depressive eine Therapie mit Johanniskraut versuchen.

Antidepressivum aus der Natur

Pflanzliche Wirkstoffe sind nicht zu unterschätzen – in einigen Fällen können sie durchaus mit ihren chemischen Verwandten mithalten. So zeigen zum Beispiel Studien mit Johanniskraut, dass der Pflanzenextrakt in einigen Fällen ähnlich gut wie synthetische Antidepressiva hilft.   mehr

Verhütung im Urlaub
Verhütung im Urlaub

Was ist anders?

Urlaub geht oft mit warmen Temperaturen und Zeitverschiebungen einher. Was bedeutet das für die Verhütung?   mehr

Reflux ohne Medikamente eindämmen
Reflux ohne Medikamente eindämmen

Natürlich gegen Sodbrennen

Sodbrennen und saures Aufstoßen sind typische Beschwerden bei Reflux. Protonenpumpenhemmer können dagegen helfen. Doch auch im Alltag lässt sich einiges dagegen tun – von Gewichtsreduktion bis zur richtigen Schlafposition.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Starkenburg-Apotheke
Inhaber Karl Steiner
Telefon 06252/46 96
Fax 06252/63 62
E-Mail wir@starkenburgapotheke.com