Abnehmen mit Ayurveda


Was steckt hinter der Ayurveda-Diät?
Abnehmen mit Ayurveda

Die ayurvedische Ernährung ist leicht und lecker. Immer häufiger ist sie als Diät im Gespräch, frei nach dem Motto: Jeder Mensch isst anders und braucht unterschiedliche Lebensmittel und Zubereitungsformen, um Körper und Geist im Gleichgewicht zu halten.

Auf den Typ kommt es an

In der altindischen Lebenslehre Ayurveda bilden Entspannungstechniken, traditionelle Heilkunst und Ernährungslehre ein ganzheitliches Lebenskonzept. In der westlichen Welt gilt die ayurvedische Ernährung dagegen als Diät-Programm. Das Konzept ist einfach: Abnehmwillige gehen zu einem Ayurveda-Spezialisten. Dieser führt Puls- und Urintests durch, um anhand der Ergebnisse den Ernährungstyp festzulegen. Menschen vom Vata-Typ essen warme, leicht verdauliche Speisen mit Zimt, Nelke, Ingwer und Safran. Pitta-Typen dürfen etwas schwerer essen, aber verzichten auf Alkohol, Kaffee oder Produkte mit Weißmehl und Zucker. Erlaubt sind kalte und warme Speisen mit Kurkuma, Koriander und Kardamon. Kapha-Typen ernähren sich leicht und nehmen viel Obst zu sich. Bevorzugte Gewürze sind Chilli und Ingwer. 
Für alle Typen gilt: in einer ruhigen Atmosphäre essen, zwischen zwei Mahlzeiten mindestens drei Stunden pausieren und die Hauptmahlzeit mittags einnehmen. Die ayurvedische Ernährung sieht vor, nur dann zu essen, wenn man wirklich Hunger hat. 

Langfristig ausgewogen

Ayurveda greift viele Aspekte auf, die zu einer gesunden Ernährung zählen: viel Obst und Gemüse, schonende Garmethoden und verschiedene Kräuter. Dennoch unterscheidet sich das ayurvedische Konzept von einer herkömmlichen Diät. Ayurveda stellt die Ernährung langfristig um und ist individuell abgestimmt. Eine schnelle Gewichtsabnahme ist mit Hilfe von Ayurveda deshalb nicht zu erwarten. Doch langfristig verbessern sich Verdauung und Wohlbefinden. Ayurveda kurbelt den Stoffwechsel an und wirkt kleinen Beschwerden wie Verstopfung, Müdigkeit oder leichtem Übergewicht entgegen. 

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